Sterilisationsbeutel selbstklebend
Hochwertige Sterilisationsbeutel für die sichere Aufbereitung medizinischer und dentaler Instrumente. Die selbstklebenden Klarsichtbeutel ermöglichen eine schnelle, zuverlässige Verpackung ohne zusätzliches Siegelgerät.
Die Sterilisationsbeutel bestehen aus zwei Schichten: medizinischem Papier und transparenter Polyester-Polypropylen-Folie. Sie sind geeignet für Dampfsterilisation bis 134°C sowie Ethylenoxid-Sterilisation. Aufgedruckte Prozessindikatoren für Dampf und ETO-Gas zeigen durch Farbveränderung eine erfolgreiche Sterilisation an. Die Beutel entsprechen den Normen DIN EN ISO 11607-1 und -2 sowie DIN EN 868-5.
Vorteile & Highlights
- Selbstklebender Verschluss – kein Siegelgerät erforderlich
- Transparente Folie ermöglicht sofortige Identifikation des Inhalts
- Chemische Indikatoren für Dampf-, Gas- und Chemie-Vapor-Sterilisation
- Sehr gute Peelbarkeit für aseptisches, faserfreies Öffnen
- Breiter Klebestreifen mit vorgegebener Falz für sichere Verschließung
- Zeit- und Kostenersparnis gegenüber Schweißbeuteln
- Entspricht DIN EN ISO 11607-1 und DIN EN 868-5
Produktdetails
Lieferumfang:
200 Sterilisationsbeutel pro Packung in praktischer Entnahmebox
| Technische Daten | |
|---|---|
| Produkttyp | Selbstklebende Sterilisationsbeutel |
| Material Papierseite | Medizinisches Papier, 60-68 g/m² |
| Material Folienseite | Polyester/Polypropylen (PET/PP), 43 µm Stärke, 46 g/m² |
| Verschlussart | Selbstklebeverschluss mit Polyesterband, synthetischer Klebstoff 0,07 mm |
| Klebestreifen-Breite | 19 mm |
| Temperaturbeständigkeit | Bis 170°C (Klebeverschluss) |
| Sterilisationsmethoden | Dampf (121°C-134°C), Ethylenoxid (30°C-54°C), Formaldehyd |
| Prozessindikatoren | Chemische Indikatoren für Dampf, ETO-Gas und Chemie-Vapor |
| Normen | DIN EN ISO 11607-1 und -2, DIN EN 868-5, ISO 11140-1 Typ 1 |
| Klassifizierung | Medizinprodukt Klasse I gemäß MDR (EU) 2017/745 |
| Verwendungsdauer | 5 Jahre bei sachgemäßer Lagerung |
| Verpackungseinheit | 200 Stück |
Anwendung & Hinweise
- Sterilgut über die offene Seite in den Beutel einlegen
- Schutzstreifen vom Klebestreifen abziehen
- Kleberand entlang der vorgegebenen Falz knicken und fest andrücken
- Auf dichte Verschließung achten – keine Falten oder Lufteinschlüsse
- Sterilisation im Autoklav gemäß Herstellerangaben durchführen
- Farbveränderung der Indikatoren nach Sterilisation prüfen
- Sterilisiertes Gut trocken, staubfrei und geschützt lagern
- Beutel vor Gebrauch auf Beschädigungen kontrollieren
- Aseptisches Öffnen durch Peelen der Folienseite
Zielgruppen
- Zahnarztpraxen und Dentallabore
- Arztpraxen und medizinische Versorgungszentren
- Krankenhäuser und Kliniken
- Ambulante Operationszentren
- ZSVA (Zentrale Sterilgutversorgungsabteilungen)
- Pflegeeinrichtungen mit Sterilisationsaufgaben
- Podologische Praxen
- Veterinärmedizinische Einrichtungen
FAQ
- Welche Sterilisationsmethoden sind geeignet? Die Beutel sind für Dampfsterilisation (121°C-134°C), Ethylenoxid-Sterilisation (30°C-54°C) und Formaldehyd-Sterilisation zugelassen. Nicht geeignet sind Heißluft-, Gamma- und Wasserstoffperoxid-Sterilisation.
- Wie erkenne ich eine erfolgreiche Sterilisation? Die aufgedruckten chemischen Indikatoren verändern ihre Farbe. Der Dampfindikator wechselt von rosa zu braun, der ETO-Indikator zeigt ebenfalls eine deutliche Farbveränderung.
- Benötige ich ein Siegelgerät? Nein, die Beutel verfügen über einen selbstklebenden Verschluss mit 19 mm breitem Klebestreifen. Nach dem Befüllen wird der Schutzstreifen abgezogen und der Beutel durch Andrücken verschlossen.
- Wie lange ist das sterilisierte Gut haltbar? Die Sterilitätsdauer hängt von den Lagerungsbedingungen ab. Bei sachgemäßer, trockener und geschützter Lagerung empfiehlt sich für Einzelbeutel eine Sterilitätsdauer von 30 Tagen, bei Doppelverpackung entsprechend länger.
- Aus welchem Material bestehen die Beutel? Die Beutel haben eine Zweischichtstruktur: medizinisches Kraftpapier (60-68 g/m²) auf einer Seite und transparente Polyester-Polypropylen-Verbundfolie (43 µm) auf der anderen Seite.
- Wie öffne ich den Beutel aseptisch? Die Folienseite lässt sich durch Peelen (Abziehen) vom Papier trennen. Die Beutel sind so konzipiert, dass beim Öffnen keine Fasern oder Partikel freigesetzt werden.
