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Die richtige Händedesinfektion: Anleitung in 6 Schritten

Wundinfektionen gehören zu den häufigsten Komplikationen, die im medizinischen Bereich auftreten können. Eine professionelle und regelmäßige Händedesinfektion ist daher unerlässlich, da sie eine Ansteckung des Patienten verhindert und das Operationsteam sowie das gesamte Krankenhaus oder Praxis-Team schützt. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen in sechs Schritten, wie Sie Ihre Hände desinfizieren. 

FAQ: Das Wichtigste zur richtigen Händedesinfektion in Kürze

Inhaltsverzeichnis

Die richtige Händedesinfektion
Außer in Zeiten einer Pandemie ist eine Händedesinfektion im privaten Bereich in der Regel nicht erforderlich. Eine Händedesinfektion nach dem Waschen ist jedoch sinnvoll bei erhöhter Ansteckungsgefahr durch Familienmitglieder, zum Beispiel mit Bakterien wie Salmonellen, multiresistenten Erregern oder hochansteckenden Krankheiten wie Influenza oder Norovirus. Auch in Haushalten mit immungeschwächten Personen oder pflegebedürftigen Angehörigen kann eine Händedesinfektion sinnvoll sein. Wenn Sie ein Krankenhaus besuchen, desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten und Verlassen.
Händedesinfektion und Händewaschen zusammen bringt grundsätzlich keinen zusätzlichen Effekt. Im Gegenteil: Die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels kann durch anschließendes Händewaschen beeinträchtigt werden. Auch die Hautbarriere und -flora kann dabei geschädigt werden.
Desinfektionsmittel sind nicht geeignet, um sichtbar verschmutzte Hände zu reinigen. Waschen Sie vor dem Desinfizieren der Hände immer den sichtbaren Schmutz ab.
Die empfohlene Menge an Desinfektionsmittel beträgt etwa 3 Milliliter pro Hand, wie sie von führenden Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert-Koch-Institut (KRINKO) auf nationaler Ebene vorgeschlagen wird.
Die Haltbarkeit von Desinfektionsmitteln in geöffneten und wiederverschlossenen Originalbehältern beträgt 12 Monate. Die Haltbarkeit von alkoholischen Händedesinfektionsmitteln in geöffneten und nicht wieder verschlossenen Behältern oder von Flaschen im Spender ohne fest verschraubte Dosierpumpe schwankt je nach Spender zwischen 6 und 12 Monaten.
Desinfektionsmittel für Gegenstände und Oberflächen können Inhaltsstoffe enthalten, die für die Haut schädlich sind. Händedesinfektionsmittel hingegen können empfindliche Oberflächen beschädigen oder verfärben. Im Übrigen: In einer gesunden Umgebung zu Hause sind Flächendesinfektionsmittel unnötig.

Was bedeutet Händedesinfektion genau?

Für die hygienische Desinfektion werden verschiedene Präparate verwendet. Bei der chirurgischen Händedesinfektion werden unter anderem Bakterizide eingesetzt, um vor chirurgischen Eingriffen zum Schutz der Patienten die Hände zu desinfizieren.
Die chirurgische Händedesinfektion ist wie die hygienische Händedesinfektion eine medizinische Routinemaßnahme, um die teilweise natürliche und gesunde Keimbesiedlung der Hautflora zu verringern. Die chirurgische Händedesinfektion umfasst mehrere weitere Maßnahmen, um nicht nur transiente Erreger, sondern auch residente Keime zu reduzieren. An dieser Stelle möchten wir einige Fachbegriffe kurz erläutern:
  • Transiente Keimbesiedlung: Die vorübergehende Besiedlung mit Keimen (Anflugkeimen), die bei direktem Kontakt von Haut zu Haut, etwa durch die Hände übertragen werden. Die Desinfektion der Hände inaktiviert in erster Linie diese Erreger. Es handelt sich hauptsächlich um Pilze und Viren, die durch ein einfaches Bakterizid kaum abgetötet werden können.
  • Residente Keimbesiedlung: Dabei handelt es sich um hauteigene Bakterienkulturen, die bei geschlossener Haut keine Krankheit verursachen. Bei chirurgischen Eingriffen wird die Haut des Patienten geöffnet, wobei desinfizierte und saubere Hände verhindern, dass Keime in den Körper eindringen.
  • Invasive diagnostische Verfahren: Diese Untersuchungen erfordern einen Eingriff in den Körper des Patienten. Händehygiene verringert das Infektionsrisiko bei einem chirurgischen Eingriff und trägt dazu bei, dass die Behandlung ohne Komplikationen verläuft. Beispiele für invasive Eingriffe sind Herzkatheterisierungen, Nabelschnurpunktionen und Endoskopien.
Händehygiene bedeutet, darauf zu achten, dass Ihre Hände sauber und rein sind, um Wundinfektionen bei Patienten zu verhindern. Bakterien sind nicht nur Teil unseres Lebens, sie sind für unseren Körper lebenswichtig. Hände desinfizieren vor chirurgischen Eingriffen oder invasiven diagnostischen Verfahren schützt die Patienten, die ihr Vertrauen in die Professionalität der behandelnden Ärzte und des Pflegepersonals setzen.
Keimübertragung durch die Hände
Viele Krankheitserreger werden durch direkten Hautkontakt, meist über die Hände, übertragen.

Warum ist die Händedesinfektion so wichtig?

Die Vermeidung von Krankheitsübertragungen hat bei medizinischen Verfahren oberste Priorität. Das Desinfizieren der Hände dient nicht nur der dem Schutz des Patienten. Die Folgekosten einer postoperativen Wundinfektion belaufen sich auf durchschnittlich 2.500 Euro.
Bei der Händehygiene muss grundsätzlich zwischen den beiden Zuständen "keimfreie Hände" und "saubere Hände" unterschieden werden. Sauber werden Hände durch einfaches Waschen mit Wasser und Seife. Um Ihre Hände keimfrei zu machen, müssen Sie zu einem Desinfektionsmittel greifen. Das ist vor allem bei operativen Eingriffen wichtig, da selbst sterile OP-Handschuhe während der Operation häufig undicht werden und allein keine zuverlässige Erregerbarriere bilden.
Wurde vor der OP keine Händedesinfektion durchgeführt, können durch ein stecknadelkopfgroßes Handschuhloch etwa 40.000 Mikroorganismen mit dem Patienten in Kontakt kommen. 100 Kokken (Kugelbakterien) reichen schon aus, um eine Infektion auszulösen. Durch die Verwendung eines bakteriziden Desinfektionsmittels wie Sterillium oder Septican können Sie die Keimzahl deutlich reduzieren.

Welche Händedesinfektionsmittel sind gegen das SARS-CoV-2-Coronavirus wirksam?

Prinzipiell können Sie alle Produkte mit viruzider Wirkung gegen behüllte Viren verwenden. Bitte halten Sie sich an die empfohlenen Einwirkzeiten aufgrund der unterschiedlichen Anwendungszwecke.
Alle Coronaviren, auch SARS-CoV-2, sind umhüllte Viren. Sie können durch Desinfektionsmittel unschädlich gemacht werden, die mindestens viruzid gegen behüllte Viren wirken. Außer der Produktreihe Sterillium erfüllen unter anderem folgende Desinfektionsmittel aus dem Medic-Star-Sortiment diese Anforderungen:

Wann muss ich die Hände desinfizieren?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt fünf Indikationen vor, bei denen eine Desinfektion der Hände angezeigt ist. unterteilen. Die folgenden Indikationen und Beispiele gelten für alle Teammitglieder, unabhängig davon, ob sie direkt an der Operation beteiligt sind oder nicht:
  1. Vor dem Patientenkontakt
    o körperliche Untersuchungen
    o Hilfestellungen
    o Höflichkeits- und Beruhigungsgesten
  2. Vor aseptischen Tätigkeiten
    o Kontakt mit Augen und Schleimhäuten
    o Kontakt mit nicht intakter Haut
    o Kontakt mit Gegenständen bei invasiven Maßnahmen
    o Vorbereitung von Verbänden
    o Schutz des Patienten vor Kontakt mit Erregern an Schleimhäuten, Wunden, etc.
  3.  Nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material
    o Kontakt mit nicht intakter Haut
    o Kontakt mit Körperflüssigkeiten
    o invasive Eingriffe und klinische Untersuchungen sowie Operationen aller Art
    o Beseitigung von Stuhl, Urin und Erbrochenem
    o Umgang mit Abfällen und gebrauchtem OP-Besteck
    o Schutz des Personals und der Umgebung
  4. Nach dem Patientenkontakt
    o Beruhigungs- und Höflichkeitsgesten
    o Hilfestellungen
    o Körperliche Nachuntersuchung
    o Schutz der Umgebung
  5. Nach Kontakt mit unmittelbarer Umgebung
    o Pflegende Maßnahmen
    o Bettwäsche wechseln
    o Alarm ausschalten
    o Schutz des Personals und der Umgebung
Fünf Indikationen für Händedesinfektion
Die fünf Indikationen für die Händedesinfektion in Medizin und Pflege.

Was ist der Unterschied zwischen hygienischer und chirurgischer Händedesinfektion?

Es gibt zwei Arten der Desinfektion: Die hygienische Händedesinfektion beschränkt sich auf die Hände ab dem Handgelenk und zielt darauf ab, flüchtige Keime auf der Haut weitgehend zu beseitigen. Dadurch wird eine Ansteckung von Patienten durch die Übertragung von Mikroorganismen verhindert.
Bei der chirurgischen Händedesinfektion werden die Hände und Unterarme bis zum Ellenbogen desinfiziert. Neben transienten Keimen sollen auch residente Keime auf der Haut abgetötet werden, um eine Übertragung von Keimen, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen und invasiven Untersuchungen, zu verhindern.

Wie führe ich die korrekte Händedesinfektion durch?

Die hygienische und chirurgische Händedesinfektion folgen dem gleichen Prinzip. Für beide Varianten der Händehygiene müssen einige Grundvoraussetzungen geschaffen werden:
  • Sorgen Sie vor dem Desinfizieren für saubere und trockene Hände, indem Sie sichtbaren Schmutz entfernen.
  • Halten Sie Ihre Fingernägel kurz und rund geschnitten werden, um die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Einmalhandschuhe zu verringern.
  • Benetzen Sie alle Bereiche der Hände mit einem Desinfektionsmittel. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Daumen, den Fingerspitzen und dem Nagelbett gewidmet werden.
  • Die Einreibedauer hängt von dem verwendeten Desinfektionsmittel ab. Es empfiehlt sich jedoch, insbesondere für unerfahrene Mitarbeiter, die unten aufgeführte Methode als Leitfaden für die Händedesinfektion zu übernehmen.

Chirurg bei der Händedesinfektion
Die chirurgische Desinfektion der Hände umfasst auch die Unterarme bis zum Ellbogen.

6 Schritte der Händedesinfektion

  1. Zu Beginn der Händedesinfektion tragen Sie zwei bis drei Hübe des Desinfektionsmittels aus dem Spender auf die Handflächen auf und reiben sie ein. Einige Spender verfügen über eine Zeittaste, die die empfohlene Zeit für die Händehygiene als Countdown anzeigt.
  2. Dann reiben Sie abwechselnd die Handflächen auf dem Handrücken der anderen Hand.
  3. Aus dieser Bewegung heraus schieben Sie die gespreizten Finger beider Hände ineinander, wobei sich die Handflächen wieder gegenüberliegen.
  4. Im nächsten Schritt der Händedesinfektion benetzen Sie die Außenseite der Finger der anderen Hand mit verschränkten Fingern.
  5. Reiben Sie dann den Daumen in einer kreisenden Bewegung in der geschlossenen Handfläche.
  6. Schließlich reiben Sie die aufgerichteten und anschließend gebeugten Fingerspitzen in der hohlen Handfläche, um die Fingerspitzen und das Nagelbett mit dem Bakterizid zu benetzen.
Schritte der Händedesinfektion im Überblick
Die einzelnen Schritte der Händedesinfektion auf einen Blick.

Standardisiertes Einreibeverfahren nach EN 12791

Die oben genannten Bedingungen werden auch von der Europäischen Norm 12791 aufgegriffen. Darüber hinaus wird sinnvollerweise darauf hingewiesen, dass Sie vor der Händedesinfektion auf mögliche Verletzungen des Nagelbettes oder Entzündungen achten müssen. Um kleinere Verletzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, keine Waschbürste zu verwenden. Diese schädigt die Haut und schafft zusätzliche Unebenheiten, in denen sich Keime festsetzen können. Nur bei Bedarf können Nägel und Nagelfalze mit einer weichen, thermisch desinfizierten Kunststoffbürste behandelt werden.
Wasserhähne und Spender sollten während der Händedesinfektion nach EN 12791 nicht über Hautkontakt, vor allem nicht and den Handflächen, bedient werden. Die beste Lösung sind Spender mit Bewegungssensoren. Im Alltag ist der Ellenbogen oft sehr hilfreich, um den Hebel zu drücken.

Besonderheit der chirurgischen Händedesinfektion

In der modernen Händehygiene wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Händewaschen auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden sollte und sich kontraproduktiv auf die Keimreduzierung auswirkt. Saubere Hände bekommt man durch Waschen, für sterile Hände ist die Händedesinfektion ohne Waschen völlig ausreichend. Sofern man sich bei der Arbeit nicht die Hände (im wahrsten Sinne des Wortes) schmutzig macht, reicht es aus, sich einmal beim Betreten des Krankenhauses oder der Arztpraxis die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen. Übermäßige Händehygiene mit Seife schädigt die Haut, senkt den pH-Wert und bietet so einen besseren Nährboden für Keime; außerdem entstehen durch das Bürsten Unebenheiten, die die Ansiedlung von Keimen weiter fördern. Insbesondere die Kombination von Seife und Desinfektionsmittel schädigt die Hautflora dauerhaft.
Die chirurgische Händedesinfektion dient dazu, die transiente sowie die residente Flora der Haut zu reduzieren. Letztere lassen sich noch in Schichten von 0,3 Millimetern unter der Epidermis nachweisen. Residente Keime nisten sich auf Haarfollikeln und Talgdrüsen ein und sind trotz sauberer Hände in pathogener Menge vorhanden. Um diesen Keimen wirksam entgegenzuwirken, muss eine längere Einwirkzeit der Desinfektionsmittel gewährleistet sein. Eine wirksame Händedesinfektion im Operationsbereich erfordert mindestens 1,5 Minuten (mit einem modernen Bakterizid), je nach Desinfektionsmittel sogar bis zu drei Minuten. 90 % aller Operationen sind nach etwa drei Stunden abgeschlossen. Damit das Operationsteam ununterbrochen arbeiten kann, muss das Bakterizid über diesen Zeitraum hinweg zuverlässig wirken.

Chirurgische Händedesinfektion in 1,5 Minuten

In der Vergangenheit wurde eine Mindesteinwirkzeit von drei Minuten pro Händedesinfektion proklamiert. Die Desinfektionsmittel entwickeln sich ständig weiter, so dass der Verband für Angewandte Hygiene (VAH) und andere Fachgesellschaften für einige Produkte eine reduzierte Einwirkzeit von 1,5 Minuten anerkennen.
Die verkürzte Zeit für die Händehygiene bringt mehrere praktische Vorteile mit sich: Wenn das Bakterizid nur 1,5 Minuten angewendet wird, ist die Akzeptanz der Mitarbeiter deutlich höher. Wer die Händedesinfektion dennoch freiwillig auf drei Minuten ausdehnt, erzielt keinen zusätzlichen messbaren Effekt bei der Händedesinfektion.
Zudem wird der Verbrauch an Desinfektionsmittel reduziert. Bei einer Behandlung von drei Minuten werden etwa sechs bis zwölf Milliliter verbraucht. Durch die Halbierung der Zeit halbiert sich auch die Menge der verwendeten Lösung. Auch die Langzeit-Wirksamkeit über drei Stunden wurde mit der beschleunigten Händehygiene problemlos nachgewiesen.
Übrigens: Die ersten marktreifen Bakterizide stammen aus der Produktpalette der Paul HARTMANN AG:
  • Sterillium classic pure: Duft- und farbfreie Desinfektion. Das Bakterizid hat sich bei empfindlicher Haut als besonders wirksam erwiesen.
  • Sterillium med: Ein weit verbreitetes Desinfektionsmittel für die Händehygiene auf Basis von Ethanol ohne Farb- und Parfümzusätze. Die Wirkung gegen Noroviren wurde in verschiedenen Tests eindeutig nachgewiesen.
  • Sterillium Virugard: Dieses hochwirksame Desinfektionsmittel eignet sich für die hygienische und chirurgische Händedesinfektion und besticht durch seine kurzen Einwirkzeiten.
  • Sterillium Tissue: Das Bakterizid kann als Tissue in praktischen Beuteln mit auf den Weg durch das Krankenhaus genommen werden. Effektive Händedesinfektion als Tränklösung ohne Farbstoffe.

Fazit: Worauf muss ich bei der Händedesinfektion achten?

Zur Händehygiene in Krankenhäusern und Arztpraxen gehören nach wie vor saubere Hände und Desinfektion. Nach den neuen Leitlinien sollten Sie Händewaschen und Händedesinfektion zeitlich voneinander trennen, oder das Händewaschen sollte nur erfolgen, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind. Häufiges Waschen sauberer Hände schädigt die Hautflora, und ständiges Bürsten schafft Unebenheiten. Beides zusammen begünstigt die Ansiedlung von Bakterien und wirkt sich somit kontraproduktiv auf die Händedesinfektion aus.
Die Einreibemethode zur chirurgischen Händedesinfektion sollte sich an der bekannten Vorgehensweise orientieren, da sie eine flächendeckende Benetzung von Unterarmen, Händen und Fingern einschließlich der Problemzonen gewährleistet. Sie ist jedoch kein in Stein gemeißeltes Gesetz mehr; die Händehygiene kann den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, sofern die Wirksamkeit gleich bleibt.
Desinfektionsmittel werden zur Händedesinfektion zum eigenen Schutz sowie zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor und nach der Behandlung eingesetzt. Neueste Präparate wie Sterillium oder Septican sind auf ihre Wirksamkeit strengstens geprüft und haben sich bereits nach 1,5 Minuten Einwirkzeit als äußerst effektiv erwiesen. Wichtig für die regelmäßige Anwendung ist auch, dass das Desinfektionsmittel mit Hautpflegeprodukten kompatibel ist, um eine höhere Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu erreichen.
In unseren Ratgebern zu den Themen Hygiene, Desinfektion und Medizinprodukte finden Sie weitere nützliche Informationen, zum Beispiel zur richtigen Lagerung von Desinfektionsmitteln, zum Hygienemanagement in der Zahnarztpraxis oder zur Hygiene im Büro.
Bildnachweis: Titelbild: Kunstzeug / stock.adobe.com; Bild 2: sdecoret / stock.adobe.com; Bild 3: Infografik / Medic-Star; Bild 4: wavebreak3 / stock.cadobe.com; Bild 5: Infografik / Medic-Star; Bild 6: karrastock / stock.adobe.com
Ärztin wäscht sich die Hände.
Das Händewaschen vor der Desinfektion dient dazu, sichtbare Verunreinigungen zu entfernen.